Zum Hauptinhalt springen
Veranstaltungen

Ausstellung «Zwischen Himmel und Erde»

1. Januar 1970

Vom Freitag, 6. November 2026 bis Sonntag, 24. Januar 2027 ist im 1. und 2. Stock des Spital Zollikerbergs die Ausstellung «Zwischen Himmel und Erde» von Esther Rauch zu sehen. Die Landschaftsmalereien und Fotodrucke laden zum genauen Hinsehen und Entdecken ein.

Mit der Ausstellung «Zwischen Himmel und Erde – Ein Raum des Sehens und Wahrnehmens, zwischen Beständigkeit und Wandel, Nähe und Ferne, Wirklichkeit und Intuition» präsentiert die Künstlerin Esther Rauch neue und ausgewählte Arbeiten und führt dabei erstmals zwei Ausdrucksformen zusammen: ihre Landschaftsbilder (Acryl auf Leinwand) und eine neue Werkgruppe mit Fotografien auf handgefertigtem Japanpapier (Washi). 

Die in Chur geborene und in Zürich aufgewachsene Künstlerin und Ärztin Esther Rauch lebt seit vielen Jahren in Zuoz. Die alpine Landschaft ihrer unmittelbaren Umgebung nimmt in ihrem Werk einen besonderen Platz ein. Auf Wanderungen und Reisen beobachtet, skizziert, malt und fotografiert sie Landschaften und hält jene Augenblicke fest, in denen Licht, Perspektive und Atmosphäre für sie zu einer besonderen Komposition zusammenfinden.

Licht und Schatten, Wetter und Jahreszeiten, Nähe und Distanz lassen selbst vertraute Orte immer wieder neu erscheinen. Die Faszination für die Landschaft und ihre stetige Veränderung begleiten das künstlerische Schaffen von Esther Rauch seit Jahrzehnten. Viele Gemälde beginnen direkt in der Natur: Mit Staffelei und Farben hält Rauch vor dem Motiv die ersten Eindrücke fest. Vollendet werden die Werke im Atelier, wo sie über Tage, Wochen oder Monate hinweg entstehen, begleitet von eigenen Fotografien als präziser Referenz.

Aus der Distanz wirken ihre Landschaften beinahe fotografisch. Wer näher tritt, sieht Pinselstriche, Farbfelder und Strukturen, einzelne Partien erscheinen impressionistisch, manche fast abstrakt. Nach Jahrzehnten detailgetreuer Darstellung erlaubt sich die Künstlerin heute mehr malerische Freiheit: Ein gezielter Pinselstrich genügt, um Form, Licht oder Struktur entstehen zu lassen.

  • Gemalte Berglandschaft mit schroffen Gipfeln und hellen Felsen unter strahlend blauem Himmel. Der untere Bildbereich ist von einer grauen Fläche verdeckt.
  • Gemalte Berglandschaft mit schneebedeckten Gipfeln und herbstlich gefärbten Wäldern unter blauem Himmel mit weißen Wolken. Die untere Bildhälfte ist grau verdeckt.

0/0

Auf einer Reise durch Japan entdeckte Esther Rauch das traditionelle Washi-Papier. Seine sichtbaren Fasern und seine individuelle Oberfläche wurden zum Ausgangspunkt einer neuen Werkgruppe: Eigene Landschaftsfotografien, gedruckt auf handgefertigtes Washi. Das Papier ist dabei weit mehr als Bildträger. Wo Bereiche bewusst unbedruckt bleiben, etwa der Himmel über einer Berglandschaft, wird das Material selbst zum Bildelement. Fotografie und Naturstoff verbinden sich.

In der Malerei geht Esther Rauch von der Landschaft über die Leinwand zum Bild, bei den Arbeiten auf Japanpapier wird die Fotografie, sonst nur Referenz, selbst zum Werk. Beide Wege verbindet ihr genauer und zugleich emotionaler Blick auf die Natur und die Suche nach jenen Augenblicken, in denen eine vertraute Landschaft plötzlich neu erscheint.

Am Donnerstag, 5. November 2026, um 18.00 Uhr findet die Vernissage der Ausstellung «Zwischen Himmel und Erde» von Esther Rauch statt. Für die musikalische Begleitung sorgen Sternstunde Tango mit dem Trio Todo Tango und Bettina Boller. Die Ausstellung ist anschliessend bis am 24. Januar 2027 täglich von 8 bis 20 Uhr im 1. und 2. Stock zu sehen.

Beitrag teilen

Weitere Beiträge